Wallfahrt Much – Werl

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  • Fotogalerie der Legoausstellung

    Für drei Wochen gab es in der Mucher Pfarrkirche eine ganz besondere Aktion. Unter dem Motto „Maria unterwegs“ wurde in einer Legoausstellung in 8 Stationen das Leben Marias erzählt.

    Doch nicht nur die Legoausstellung war sehenswert. Unser langjähriger Pilgerbruder Ludger Hense hatte eigens hierfür eine Fotogalerie erstellt, die den Ablauf der Wallfahrt in den letzten Jahrzehnten eindrucksvoll wiedergibt. Die Galerie steht hier zum Download zur Verfügung.

  • Mucher Bild restauriert

    Seit 1974 schmückt das „Mucher Bild“ den Basilika-Vorplatz in Werl. Das Bild wurde vom Mucher Künstler Karl Höck anlässlich des damaligen 200. Jubiläums angefertigt. Nach 50 Jahren verlor das Bild allmählich seinen Glanz, sodass wir uns entschlossen haben, es anlässlich des diesjährigen 250. Jubiläums restaurieren zu lassen. Im November 2023 wurde das Bild daher der Mucher Restauratorin Anna Bungenberg übergeben.

    Die Restauration ist nun abgeschlossen, das Bild wurde für die nächsten Jahrzehnte versiegelt und erstrahlt in neuem Glanz.

    Zurzeit kann das Bild noch in der Mucher Pfarrkirche St. Martinus betrachtet werden. Bald wird es nach Werl gebracht, um wieder an seinem alten Platz an die Mucher Wallfahrt zu erinnern. Aktuell ist dort nur eine Kopie des Bildes zu sehen.

    Wir danken an dieser Stelle Anna Bungenberg für die sehr gelungene Restauration!

  • Festliche Wallfahrtseröffnung und musikalisches Gassenfest in Much

    Am Sonntag wurde in Much gleich mehrfach kräftig gefeiert. Zunächst wurde in der Pfarrkirche der Auftakt zum diesjährigen 250igsten Wallfahrtsjubiläums mit einer Festmesse begangen. „Ihr seid das Salz der Erde“ – so ist das Werler Wallfahrtsgeschehen in diesem Jahr überschrieben. Das Motto wurde zu Ehren der Mucher, die einst 1774 Salz als Heilmittel aus Werl holten und damit die Wallfahrtstradition begründeten, ausgewählt.

    Die besondere Bedeutung von Salz in unserem Leben und für jeden einzelnen auch in der heutigen Zeit verdeutlichten Gemeindereferentin Ursula Altehenger und Pfr. Stefan Mockenhaupt vom Werler Wallfahrtsteam in der gemeinschaftlich gehaltenen Predigt. So wie allein die Anwesenheit von Salz vielen Lebensmitteln wie etwa der Salzstange den besonderen Geschmack verleiht, so ist und kann jeder Mensch schon allein durch sein Leben besonders aber durch Handeln „Salz für die Erde sein“.  Wer nach der Messe noch Lust hatte, konnte dann in der Kirche die ebenfalls eröffnete Legoausstellung mit Szenen aus dem Leben Marias anschauen. Die Ausstellung, die noch in den kommenden 14 Tagen täglich kostenlos zu besichtigen ist, wird speziell den „Kleineren“ sicher gefallen.

    Für die meisten ging es nach der Kirche aber direkt über die B56 hinüber in die „Krüttengasse“. Hier lud das Bläsercorps Much zum 1. Mucher Gassenfest ein. Die Gäste wurden mit einer umfangreichen Auswahl unterschiedlichster Musikstücke unterhalten. Gleichzeitig konnten sie es sich mit flüssiger und fester Nahrung gut gehen lassen. Wer mochte, konnte eine Spende dalassen. Diese kommt der Jugendarbeit des Bläsercorps zugute. Kinder und Jugendliche können hier ein Blasinstrument erlernen. Wie gut das gelingt, wurde vor Ort von der Jugendgruppe des Bläsercorps in einer eigenen „Session“ bewiesen. Angelockt durch die Klänge fanden sich neben den Kirchgängern auch viele andere Passanten und Freunde ein. Und auch dem Petrus hat die Musik wohl gefallen: Denn er ließ, nachdem es zu Beginn zwar trocken, aber kühl war, die Sonne rauskommen. So konnte der Sonntag in herrlicher Atmosphäre mit guter Laune bis in den frühen Nachmittag hinein genossen werden.

  • Start des Wallfahrtsjubiläums mit Festmesse, Gassenfest und Legoausstellung

    Im Kreisel dreht sich das Marienbild von Werl, vor der Kirche hängen neue, blaue Wallfahrtsfahnen. Äußere Zeichen künden in Much vom unmittelbar bevorstehenden Beginn der „heißen Phase“ des Jubiläumsjahres „250 Jahre Wallfahrt Much – Werl“. Zum Start wird am kommenden Sonntag dem 5.5.24 um 9.30Uhr eine Festmesse in St. Martinus Much gefeiert.  Vertreter des Werler Wallfahrtsteam werden dabei eine besondere Predigt in der Form eines Dialogs halten.

    Musikalisch wird die Feier vom jungen Chor Discanto und dem Mucher Bläserchor umrahmt. Dieser lädt im Anschluss an die Messe lädt zum ersten Mucher Gassenfest in die Krüttengasse ein. Auch dank entsprechender Unterstützung der benachbarten Firmen Fedder und Höller‘s Schublade kann hier mit Musik, Speis und Trank für jeden Geschmack zünftig weitergefeiert werden. Gleichzeitig (sowie anschließend auch noch bis zum 20.05.24) ist in der Mucher Kirche die Ausstellung „Maria unterwegs“ zu besichtigen. Mit Legofiguren und -steinen sind verschiedenen Szenen aus dem Leben Mariens detailreich gestaltet. Alle Interessierten sind herzlich zu genannten sowie allen kommenden Aktivitäten des Wallfahrtsjahres eingeladen.

  • Über die Prekerlinde

    Was um Himmelswillen ist eine Prekerlinde?

    Ja, mit dem Himmel hat es schon zu tun. Am 23.09.2023 verstarb, unerwartet im Alter von 75 Jahren, der Franziskaner Pater Ralf (Heribert Preker) aus Werl. Von 2008 bis 2019 war er der Wallfahrtsleiter in Werl. Wir Mucher Fußpilger hatten ihn ins Herz geschlossen. Pater Ralf war nicht nur von seinem „Erscheinungsbild“ eine Größe, sondern auch von seinem Wesen. Pater Ralf hatte ein gütiges Herz und war auch ein Freund klarer Worte.

    Als Franziskaner wurde Pater Ralf, wie es im Orden üblich ist, an seiner letzten Wirkungsstätte in Paderborn beigesetzt. Nun ist Paderborn weit weg von unserem Wallfahrtsweg und der Brudermeister hatte die Idee, Pater Ralf einen Gedenkbaum an unserer Pilgerstrecke zu pflanzen. Hier bot sich das Sauerland an, dort hat der Borkenkäfer viel Platz für neue Bäume geschaffen. Vor Drolshagen steht schon eine Stele, an der wir auf der Wallfahrt der verstorbenen Pilger aus dem vergangenen Jahr gedenken.

    Gerhard Schürholz aus Drolshagen holte die Erlaubnis des Waldeigentümers ein, dort den Gedenkbaum zu pflanzen. Die Gemeinde Much, Herr Freiburg, unterstützte uns mit seinem Rat und den guten Kontakten. Hiermit war ein guter Grundstein für den Baum gelegt.

    Das Unternehmen Westenergie, sagte uns Ihre Unterstützung durch Sponsoring zu. Frau Porr regelte die Formalien bei Westenergie.

    Die Fa. Baumschule Roth aus Wolperath stiftete das notwendige Zubehör, wie Pflanzpfähle Bodenverbesserer usw.

    Am 16.03. holten die Pilger eine stattliche Kaiserlinde bei der Fa. Roth ab. Sie hatte einen Stammumfang von 20-25 cm, und war 5 Meter hoch. Das Gewicht des Baumes lag bei gefühlten 400 kg. Zum Aufladen auf den Anhänger gab es einen Stapler, zum Pflanzen wurde Muskelkraft gefordert. 

    Eine harmonische Truppe aus der Pilgerschar fuhr am 17.03. bei bestem Wetter mit dem Baum nach Drolshagen. An der Pflanzstelle hatten sich schon Pilgerfreunde aus Drolshagen eingefunden, um uns zu unterstützen.

    Auch die Presse hatte sich eingefunden und führte ein Interview mit dem Brudermeister.

    Während einige Pilger das Pflanzloch in dem steinigen Boden aushoben, packten die anderen schon einmal den Baum aus. Jeder sah die Arbeit und packte mit an.

    Die Frauen kümmerten sich neben der Arbeit noch um unser leibliches Wohl. Es gab selbstgebackenes auf die Hand. Einfach lecker.

    Kommandiert wurde erst, als der schwere Baum vom Anhänger geholt wurde. Da war es wichtig „dass jeder wusste, wo es lang ging“. Zwei Hebebänder = Vier Enden und daran Vier Männer die kräftig zupacken mussten.

    Die Frauen hielten den Stamm fest. Die paar Meter vom Anhänger bis zum Pflanzloch waren schnell überwunden. Die Kerle waren trotzdem froh, dass sie das geschafft hatten.

    Jetzt erhielt der Baum noch seinen Halt durch ein Holzgestell und Bändern. Hier oben pfeift der Wind anständig. An das Gestell kam nun noch der Hinweis des Sponsorings von Westenergie.

    Eine schöne Kaiserlinde mit dem Namen Prekerlinde wird uns die nächsten Jahre an Ralf erinnern.

    Zum Abschluss der Arbeiten haben wir gemeinsam den „Engel des Herr“ gebetet. In Gedenken an Pater Ralf und Albert Zinzius unseren alten Brudermeister.

    Stefan meinte, dass die Beiden bestimmt Spaß im Himmel würden, wenn sie auf uns runterschauen und sehen, welche Ideen wir gemeinsam umsetzen.

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